top of page

Selbsthypnose lernen - Online Ausbildung

Warum eine Selbsthypnose Ausbildung dein Leben verändern kann

Autorenbild: Stefanie Baumeister
Stefanie Baumeister
28. Aug.
5 Min. Lesezeit

Vielleicht kennst du das: Du weißt eigentlich ganz genau, dass deine Angst unbegründet ist. Du weißt, dass du dir weniger Gedanken machen solltest. Du weißt, dass bestimmte Glaubenssätze längst nicht mehr zu deinem heutigen Leben passen.

Und trotzdem verändert dieses Wissen allein oft erstaunlich wenig.

Denn viele unserer automatischen Reaktionen entstehen nicht dort, wo wir bewusst denken und argumentieren. Sie laufen tiefer – in erlernten Mustern, Verknüpfungen und inneren Reaktionen, die längst automatisch geworden sind.

Genau hier setzt Selbsthypnose an.


Eine Selbsthypnose Ausbildung kann dir zeigen, wie du bewusst mit diesen inneren Prozessen arbeitest, statt immer wieder gegen sie anzukämpfen.



Was ist Selbsthypnose eigentlich?

Hypnose wird häufig noch immer missverstanden.

Dabei bedeutet Hypnose nicht, willenlos oder „weg“ zu sein. Im Gegenteil: Hypnose ist ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, in dem die Wahrnehmung gezielt nach innen gelenkt werden kann.

Und Selbsthypnose bedeutet:

Du lernst, diesen Zustand selbst herzustellen und für dich zu nutzen.

Du wartest also nicht darauf, dass jemand anderes dich hypnotisiert. Du lernst, deine Aufmerksamkeit bewusst zu lenken, innere Bilder zu nutzen, mit Suggestionen zu arbeiten und Veränderungen auf einer anderen Ebene anzustoßen als ausschließlich über rationales Nachdenken.

Das macht Selbsthypnose zu einem Werkzeug, das du immer wieder selbst anwenden kannst.


Warum reicht positives Denken häufig nicht aus?

„Denk doch einfach positiv.“

„Mach dir nicht so viele Gedanken.“

„Du brauchst keine Angst zu haben.“

Vielleicht hast du solche Sätze schon hundertmal gehört – oder dir selbst gesagt.

Das Problem ist nur:

Dein Unterbewusstsein lässt sich nicht einfach wegdiskutieren.

Du kannst rational wissen, dass eine Situation ungefährlich ist, während dein Körper trotzdem mit Anspannung, Herzklopfen oder innerer Unruhe reagiert.

Du kannst wissen, dass du gut genug bist – und trotzdem taucht in entscheidenden Situationen der Gedanke auf: Ich kann das nicht.

Du kannst dir vornehmen, gelassener zu werden – und trotzdem landest du immer wieder in denselben Gedankenschleifen.

Genau deshalb kann es sinnvoll sein, nicht ausschließlich mit dem bewussten Denken zu arbeiten.




Was lernst du in einer Selbsthypnose Ausbildung?

Selbsthypnose lernen bedeutet wesentlich mehr, als sich hinzulegen, die Augen zu schließen und sich schöne Dinge vorzustellen.

In einer fundierten Selbsthypnose Ausbildung lernst du zunächst zu verstehen, wie Hypnose funktioniert und wie du einen hypnotischen Zustand selbst erzeugen und vertiefen kannst.

Du lernst, deine Aufmerksamkeit gezielt zu steuern und Suggestionen so zu formulieren, dass sie zu deinem persönlichen Ziel passen.

Vor allem lernst du aber etwas Entscheidendes:

Du bekommst ein Werkzeug an die Hand, mit dem du selbst arbeiten kannst.

Nicht nur einmal.

Sondern immer wieder.


Selbsthypnose bei Angst und innerer Unruhe

Gerade wenn Menschen Ängste lösen oder besser mit innerer Unruhe umgehen möchten, versuchen sie häufig zuerst, sich selbst zu beruhigen.

Das funktioniert manchmal.

Manchmal aber eben auch nicht.

Denn Angst ist nicht einfach nur ein Gedanke. Sie kann mit körperlichen Reaktionen, Erinnerungen, inneren Bildern und erlernten Verknüpfungen verbunden sein.

Mit Selbsthypnose kannst du lernen, deine Aufmerksamkeit anders zu lenken und gezielt mit deinen inneren Reaktionen zu arbeiten.

Dabei geht es nicht darum, jedes unangenehme Gefühl „wegzumachen“.

Es geht darum, mehr Einfluss darauf zu bekommen, wie du mit deinem eigenen inneren Erleben umgehst.


Negative Gedanken und Glaubenssätze verändern

„Ich bin nicht gut genug.“

„Ich schaffe das sowieso nicht.“

„Andere können das besser.“

„Ich darf keine Fehler machen.“

Solche Sätze entstehen häufig nicht gestern.

Viele negative Glaubenssätze begleiten uns über Jahre und werden irgendwann so selbstverständlich, dass wir sie kaum noch hinterfragen.

Wir halten sie nicht mehr für Gedanken.

Wir halten sie für Wahrheit.

Selbsthypnose kann eine Möglichkeit sein, sich mit solchen automatisierten inneren Mustern zu beschäftigen und neue Gedanken, Vorstellungen und Reaktionsmöglichkeiten einzuüben.

Glaubenssätze verändern bedeutet dabei nicht, sich einfach das Gegenteil einzureden.

Aus „Ich bin nicht gut genug“ wird nicht automatisch ein tief empfundenes „Ich bin großartig“, nur weil du diesen Satz hundertmal wiederholst.

Veränderung braucht mehr als Worte.

Und genau deshalb beschäftigt sich Hypnose nicht ausschließlich mit dem bewussten Denken.


Selbsthypnose gibt dir ein Stück Selbstwirksamkeit zurück

Für mich liegt genau darin einer der wichtigsten Aspekte einer Selbsthypnose Ausbildung.

Du lernst nicht nur eine Methode.

Du erlebst:

Ich kann selbst etwas tun.

Du musst nicht jedes Mal auf einen Termin warten.

Du musst nicht für jede schwierige Situation jemanden brauchen, der dich wieder reguliert.

Du hast etwas gelernt, auf das du selbst zurückgreifen kannst.

Vor einem wichtigen Gespräch.

Bei Stress.

Wenn negative Gedanken wieder lauter werden.

Wenn du an einem Glaubenssatz arbeiten möchtest.

Wenn du dich auf etwas vorbereiten möchtest.

Oder einfach dann, wenn du bewusst einen Moment nach innen gehen möchtest.

Selbsthypnose kann dadurch zu einem Werkzeug für Selbstführung werden.


Kann jeder Selbsthypnose lernen?

Viele Menschen können Selbsthypnose lernen.

Dabei gibt es nicht den einen perfekten hypnotischen Zustand, den du erreichen musst.

Manche Menschen erleben Hypnose sehr körperlich. Andere arbeiten besonders gut mit inneren Bildern. Wieder andere nehmen zunächst vor allem eine starke Konzentration oder Ruhe wahr.

Entscheidend ist nicht, ob sich deine Hypnose genauso anfühlt wie die eines anderen Menschen.

Entscheidend ist, dass du lernst, deinen eigenen Zugang zu finden.

Und genau deshalb ist eine Ausbildung sinnvoller, als einfach irgendeine Hypnose-Anleitung aus dem Internet nachzusprechen.

Du lernst nicht nur was du tun sollst.

Du lernst zu verstehen, warum du es tust.


Warum eine Selbsthypnose Ausbildung mehr ist als eine einzelne Hypnose

Eine geführte Hypnose kann eine wunderbare Erfahrung sein.

Aber sie bleibt zunächst eine Erfahrung, die jemand anderes für dich gestaltet.

Eine Selbsthypnose Ausbildung verfolgt einen anderen Gedanken:

Du lernst die Methode selbst.

Das ist ein bisschen wie der Unterschied zwischen einer einzelnen Yogastunde und dem Wissen, wie du deine eigene Praxis gestalten kannst.

Oder zwischen einer fertigen Mahlzeit und dem Wissen, wie du selbst kochst.

Beides kann wertvoll sein.

Aber Wissen und Übung machen dich unabhängiger.


Selbsthypnose lernen heißt nicht, nie wieder Angst oder Stress zu haben

Und vielleicht ist genau das wichtig zu verstehen.

Das Ziel ist nicht, zu einem Menschen zu werden, der nie wieder Angst hat, nie gestresst ist und ausschließlich positive Gedanken denkt.

Das wäre weder realistisch noch notwendig.

Das Ziel kann vielmehr sein, dich selbst besser zu verstehen und neue Möglichkeiten im Umgang mit deinen Gedanken, Gefühlen und automatischen Reaktionen zu entwickeln.

Du bist deinen inneren Zuständen nicht einfach ausgeliefert.

Du kannst lernen, mit ihnen zu arbeiten.


Fazit: Warum Selbsthypnose lernen?

Wir verbringen unglaublich viel Zeit damit, unsere Gedanken zu analysieren.

Wir überlegen.

Wir erklären.

Wir verstehen.

Und manchmal wissen wir längst, warum wir etwas tun – und tun es trotzdem immer wieder.

Genau dort kann ein anderer Zugang spannend werden.

Eine Selbsthypnose Ausbildung gibt dir die Möglichkeit, Hypnose nicht nur zu erleben, sondern selbst anzuwenden.

Du lernst, deine Aufmerksamkeit bewusst zu lenken, mit deinem Unterbewusstsein zu arbeiten und Selbsthypnose als Werkzeug für Veränderungsprozesse zu nutzen.

Denn manchmal brauchst du nicht noch einen Menschen, der dir sagt, was du denken solltest.

Manchmal brauchst du einen Weg, mit dem Teil in dir zu arbeiten, der längst reagiert, bevor dein bewusster Verstand überhaupt zu Wort kommt.

Du möchtest Selbsthypnose lernen?

In meiner Online-Ausbildung „Selbsthypnose lernen“ zeige ich dir Schritt für Schritt, wie Selbsthypnose funktioniert, wie du sie selbst anwenden kannst und wie du sie in deinen Alltag integrierst.

Du brauchst keine Vorerfahrung mit Hypnose.

Du brauchst auch kein besonderes „Talent“, um hypnotisiert zu werden.

Du brauchst vor allem die Bereitschaft, dich selbst ein bisschen besser kennenzulernen – und ein Werkzeug zu lernen, das du anschließend immer wieder für dich einsetzen kannst.

Selbsthypnose lernen – damit Veränderung nicht nur etwas ist, das du verstehst, sondern etwas, das du selbst gestalten kannst.

 
 
 

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Kommentare


bottom of page